Das PDF-Format hat sich seit längerem zu einem Standard für den Dokumentenaustausch entwickelt. Kursmaterialien – wie z. B. das vorliegende Tutorium – werden häufig in diesem Format zum Download bereitgestellt. Gegenüber einer Präsentation in HTML oder Anwendungsformaten wie DOC bietet dies einige Vorteile:
Zur Anzeige von PDF-Dateien muss der Nutzer freilich ein entsprechendes Anzeigeprogramm installieren. Das bekannteste ist der kostenlose Adobe Reader (
http://get.adobe.com/de/reader), der im Vergleich zu anderen Lösungen ein Maximum an Kompatibilität bietet, da Adobe mit dem Softwarepaket Acrobat auch der Hersteller der meistgenutzten Lösung zum Erzeugen von PDF-Dateien ist. Mit dem Foxit PDF-Reader (
http://www.foxitsoftware.com/pdf/reader/reader-interstitial.html) oder dem PDF-XChange Viewer (
http://www.docu-track.com/home/prod_user/PDF-XChange_Tools/pdfx_viewer) stehen aber auch Alternativen zur Verfügung. Die technische Entwicklung hat dazu geführt, dass mittlerweile verschiedene PDF-Standards existieren, die jeweils eine bestimmte Version des Adobe Reader erfordern. Eine Installation des neuesten Adobe Reader sollte daher auf keinem System fehlen. Das gilt auch deshalb, weil die frühere Ansicht, dass das PDF-Format vergleichsweise wenig Sicherheitsprobleme aufwerfen würde, mittlerweile gründlich widerlegt ist. Tatsächlich sind Fehler in Betrachtern wie Adobe Reader und Flash bzw. Webbrowsern heute das gefährlichste Einfallstor für Schadsoftware auf einem Rechner.
Anders als der Adobe Reader ist das Erzeugerpaket Adobe Acrobat nicht kostenlos, sondern im Gegenteil ziemlich kostspielig. Eine Anschaffung lohnt sich für den althistorischen Nutzer in der Regel nicht. Das heißt aber nicht, dass die Erzeugung von PDF-Dateien unmöglich wäre: Benutzer des bereits erwähnten OpenOffice-Paketes haben es da einfach, eine durchaus brauchbare PDF-Exportmöglichkeit ist hier bereits standardmäßig gegeben. Microsoft hat mit dem Office 2007 nachgezogen. Mit den folgenden frei verfügbaren Programmpaketen lässt sich aber allen Windows-Anwendungen die PDF-Ausgabe beibringen:
Für die Lektüre von längeren PDF-Dateien und ebooks am Bildschirm stellt Adobe die Software Digital Editions bereit, die neben der Anzeige auch die Verwaltung der Dateien in Bibliotheken sowie die Hinzufügung von Lesezeichen ermöglicht:
http://www.adobe.com/de/products/digitaleditions.